DIE BURG NEULENGBACH WIRD WIEDER GEISTIG-KULTURELLES ZENTRUM UND WIRTSCHAFTLICHER MOTOR DER REGION

Das Jahr 2016 stand ganz im Zeichen einen groß angelegten Ideenwettbwerbs. Ziel war es, Konzepte für eine nachhaltige wirtschaftliche Nutzung und daraus resultierende Gestaltungsansätze für die Weiterentwicklung der Burg Neulengbach hervorzubringen. Die Intention des Auslobers ist die Erhaltung und Weiterentwicklung der Burg, wobei langfristig eine wirtschaftliche Gesamtnutzung der Burg als Zielsetzung vorgegeben war und ist, die auch für die Stadt Neulengbach und die Region Elsbeere-Wienerwald positive wirtschaftliche Impulse herstellen soll.

"Unsere Kulturdenkmäler prägen das Landschaftsbild und legen Zeugnis ab über die traditionsreiche Geschichte Niederösterreichs. Umso größer ist unsere Verantwortung für den Erhalt, die Renovierung sowie der Entwicklung neuer Ideen und Impulse. Das Projekt Burg 2025 zur Belebung der Burg Neulengbach ist ein wunderschönes Beispiel dafür."

DI Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann

1000
JAHRE
100
IDEEN
1
VISION
DIE GEWINNER STEHEN FEST – 30.000 € PREISGELD WURDEN VERGEBEN
 

Die Expertenjury und die Bevölkerung haben entschieden. Aus insgesamt 43 formal gültigen Einreichungen wurden von der Fachjury 10 Projekte bewertet und für das Publikumsvoting nominiert.
Am 12. und 13. November waren fast 1.000 BesucherInnen auf der Burg und haben 953 Stimmen abgegeben. Wir bedanken uns für diese hohe Teilnahme und das überwältigende Interesse!
Am Sonntag 20.11.2016 wurden von Landesrätin Petra Bohuslav in Vertretung von Landeshauptmann Erwin Pröll die Gewinner des Ideenwettbewerbs ausgezeichnet. Die Preisgelder von insgesamt 30.000,- EUR wurden von privaten Sponsoren und dem Land Niederösterreich vergeben.

UND DAS SIND DIE GEWINNER:
IDEEN-GULASCH

​Einreicher:

Dr. Matthias Gass, Maximilian Peter

Begründung der Jury:
Wirtschaftliche Entwicklung erfordert eine Vielfalt an Nutzungen, Vernetzung der unterschiedlichen Bereiche und eine dynamische Entwicklung – eingebettet in einen professionellen Rahmen. Dieser enthält die schrittweisen Strategien vom Speise- bis zum nachvollziehbaren Businessplan. Eine Plattform für Menschen, Ideen und Institutionen entsteht, sehr bedacht auf die bestehende Substanz!

KOMPETENZZENTRUM FÜR HANDWERK UND VEREDELUNG

​Einreicher:

Clemens Swatonek - Dialogium Agentur für Kommunikation

Begründung der Jury:
Die Burg Neulengbach wird Entwicklungen aufnehmen und veredeln. Sie wird vom Wahrzeichen zum Motor der Region. Der Rahmen ist vorhanden, die Organisation darauf ausgerichtet, Kompetenzen in der Burg zu bündeln und wieder Anknüpfungspunkte nach außen zu schaffen. Es geht um Menschen und Material. Es geht darum, etwas Neues zu machen, selbst, miteinander und mit Qualität: Hand - Werk!

SLOW CASTLE NEULENGBACH – ZEIT FÜR DIE BURG

​Einreicher:

DI Michael Karasek - Baukooperative GmbH, Martin Schobert – Tourismusdesign, Mag. Roland Radschopf - Demonstrative

Begründung der Jury:
Nicht mehr nur schneller sondern achtsam, bedacht, aufmerksam: Die Burg steht seit 800 Jahren unverrückbar am Tor zum Wienerwald. Sie bietet dabei ihren Besuchern wie auch den BewohnerInnen der Stadt Neulengbach einen eigenen Takt, eine eigene Kultur. Mit dieser originären Kraft wird eine Geschichte weitererzählt bzw. eine neue begonnen – bewußt entschleunigt, wie Juwelen eben entstehen!

WER KONNTE AM IDEENWETTBEWERB TEILNEHMEN?
 

Zur Teilnahme am Wettbewerb berechtigt waren Unternehmer/innen, Teilnehmer/innengemeinschaften und Einzelpersonen. Der fachliche Hintergrund des Teilnehmer/innenkreises war offen definiert, d.h. er konnte sich über die Arbeitsbereiche Architektur, Raum- und Landschaftsplanung, Regionalentwicklung, Kunst, Kultur, Immobilienentwicklung, Tourismus u.ä. erstrecken.

EXPERTENJURY UND PUBLIKUMSVOTING

Die Auswahl der Siegerkonzepte erfolgte durch eine hochkarätige Fachjury unter dem Vorsitz von Dir.Mag. Carl Aigner. Ergänzt wurde die Fachbewertung durch eine Publikumsbewertung. Das Verhältnis der Gewichtung von Jury zu Publikum beträgt 70 : 30.

Bewertungskriterien der Expertenjury:

– Erkennbare Leitidee

– Qualität und Kreativität

– Realisierbarkeit

– Nachhaltigkeit in Errichtung und Betrieb

– Regionales Entwicklungspotenzial

– Bezug zum Ort

DIR. MAG. CARL AIGNER

Direktor Landesmuseum St. Pölten (Vorsitz)

WAS WIRD AUS DEN IDEEN?
 

Wir behalten uns vor, im Anschluss an den Wettbewerb eine Auftragsvergabe im Rahmen einer Verhandlung mit einer/einem oder mehreren Wettbewerbsteilnehmer/innen durchzuführen. Auf eine Auftragsvergabe besteht kein Rechtsanspruch. Anfang des Jahres 2017 haben wir in einem nächsten Schritt Hearings mit den Gewinnern durchgeführt um Realisierungs-Potenziale auszuloten.

DAS PERSONENKOMITEE BURG:2025
 

Ausschreibende Stelle ist der Verein „BURG:2025 – Personenkomitee“, Neulengbach, vertreten durch Obmann DI Matthias Zawichowski. Seit Mai 2015 arbeitet das Personenkomitee an Strategien zur langfristigen, nachhaltigen Nutzung der BURG:NEULENGBACH. Die im Personenkomitee vertretenen Personen bringen deren unterschiedliches Wissen und Können unentgeltlich ein.

SPONSOREN
PRIVATE PATRONANZGEBER
MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LAND UND EUROPÄISCHER UNION